Jixxelz – Inspiration

Mit dem Gedanken im Kopf, dass ich meinem Sohn das von ihm heiß begehrte Spielzeug tatsächlich erstanden habe und er gar nicht durchschaute, dass ich es in Wirklichkeit eher für mich gekauft hatte, stand ich nun in der Küche und bereitete das Essen zu. Während ich dem Klang der vielen herum purzelnden Steine auf dem Wohnzimmerboden lauschte und mich fragte, ob auch noch etwas davon übrig sein würde nachdem wir gegessen haben, kam der Nachwuchs auch schon angelatscht. Der Dinosaurier, der auf der Verpackung abgebildet war, wäre zu kompliziert, gab er mir mit diesem altbekannten Null-Bock-Blick zu verstehen, wenn etwas nach zwei Versuchen nicht sofort funktionieren wollte. „Bau doch einfach was anderes daraus“ war meine kurze pädagogisch wertvolle Reaktion auf die verzweifelten Hilfeschreie, die auf ihrem Weg durch die Küche verhallten.

Ich war zwar zum einen genervt von der nachlassenden Motivation meines Sohnes, aber zum anderen konnte ich mich jetzt schon ins geheim darauf freuen, dass ich auch ein bisschen damit herumprobieren konnte, wenn das Kind ohne sein heutiges Erfolgserlebnis im Bett verschwunden sein sollte. Schließlich gefiel mir die Idee, dass man mit diesen Puzzlenteilen nicht nur das bauen konnte, was in der Anleitung abgedruckt war.

Tausend Steine, aber nur ein Ziel

>Da ich ein großer Freund von individuellen Geschenken bin, schwebte mir ein Puzzleset mit persönlichen Motiven vor. Irgendwas, das dem Beschenkten Spaß machen könnte, weil er damit wirklich etwas anfangen kann. Richtig cool konnte ich mir vorstellen wie hier keine Dinos oder Raketen sondern ganze Portraits von Menschen oder Landschaftsbildern in Steinchenform verewigt werden. Da der Größenwahn schon immer eine gute Antriebsfeder war, ließ ich das Ganze erstmal kurz auf mich wirken bevor ich von grundlegenden Fragen wieder geerdet wurde.

Wieviele Steine bräuchte ich, um ein Bild halbwegs erkennbar werden zu lassen? Wo bekomme ich die vielen Teile her? Welche Farben habe ich überhaupt zur Auswahl? Und die wichtigste Frage: Wie komme ich überhaupt zu den Motiven? Schließlich will ich ja keinen Haufen Steine mit einem Foto des Motivs verschenken, sondern eine Bastelanleitung bereitstellen, mit der auch das gewünschte Bild totsicher umgesetzt werden kann.

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